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Mittwoch, 19. Februar 2020

Stricken ist gesund!

Stricken wird seit langem als "Yoga fürs Gehirn" bezeichnet. Kürzlich wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die beweisen, dass die positiven Nebeneffekte des Strickens auf das Gedächtnis und den psychischen Zustand der strickenden Menschen bei weitem nicht die einzigen Vorteile dieser beliebten Art der Handarbeit sind. Warum das so ist, erzähle ich dir hier:
  1. Aufmerksamkeitstraining
  2. Gehirnjogging
  3. Augentraining
  4. Vorbeugen von chronischen Leiden
  5. Glücksgefühle
  6. Stressreduktion
  7. Kreativitätsförderung
  8. Koordinationstraining
  9. Stärkung des Selbstwertgefühls

Warum ist Stricken so gesund?


Aufmerksamkeitstraining: 

   Unsere Aufmerksamkeit fokussiert sich beim Stricken sehr konzentriert auf die Feinarbeit mit den Händen. Regelmäßiges mechanisches Arbeiten mit den Stricknadeln, Zählen von Maschen und gestrickten Reihen, sich angenehm anfühlendes Strickgarn und rhythmische Bewegungen der Hände beim Stricken lenken sehr effektiv von störenden Gedanken oder Gefühlen der Einsamkeit so stark ab, dass wir beim Stricken weder Zeit noch Denk-Kapazitäten für negative Gedanken und das kann sogar sehr gut helfen, aus einem Stimmungstief wieder rauszukommen bzw einer depressiven Verstimmung vorzubeugen. 


Gehirnjogging:

  Unsere Gehirnzellen brauchen ständig neue positive und konstruktive Impulse, um (geistig) fit zu bleiben und das Stricken wirkt sich auf unser Gehirn wie ein sehr effektives Training sogar in mehreren Punkten aus: Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Feinmotorik, Fähigkeit für gute Planung und Organisation, das hält unser Gehirn fit bis ins hohe Alter. Ältere Menschen, die stricken, entwickeln mit weitaus geringerer Wahrscheinlichkeit eine kognitive Beeinträchtigung und Gedächtnisverlust.

Augentraining:

   Beim Stricken müssen nicht nur unsere Hände, sondern auch unsere Augen ständig in Bewegung bleiben, wodurch sowol die Augenmuskeln trainiert als auch die Fähigkeit der Linse zur Regeneration angeregt werden. Das kann sogar die Rate altersbedingten Sehbehinderungen verlangsamen.

Vorbeugen von chronischen Leiden:

   Eine von der Organisation "Knit for Peace" durchgeführte Studie besagt, dass Stricken eine absolut großartige Möglichkeit ist, um mit physischen Schmerzen besser umzugehen und sogar gegen den Bluthochdruck vorgehen zu können. Durch das Stricken werden schmerzhafte Muskelspannungen wesentlich reduziert und die durch rheumatoidale Arthritis verursachten Schmerzen erheblich gelindert. Möglicherweise aufgrund der Tatsache, dass sich die Durchblutung verbessert und entzündungshemmende Substanzen an schmerzhaften Stellen schneller eintreffen.


Glücksgefühle:

   Forscher haben herausgefunden, dass beim Stricken im Blut die Konzentration von dem Glückshormon Serotonin ansteigt. Und das hat zufolge ein beruhigendes Gefühl, gibt Selbstvertrauen und verbessert im Prinzip die gesamte Stimmung. Auch wenn man seinen Serotoninspiegel selbstverständlich auch noch auf andere Weisen erhöhen kann, so hat sich Stricken ebenso als sehr effektiv erwiesen und kann dein Leben mit viel Freude und Glücksgefühlen füllen.


Stressreduktion:

   Durch die bereits beschriebenen Vorgänge wird beim Stricken der negative Einfluss von Stress auf den Körper sehr stark reduziert. Das Stricken trägt nicht nur zur allgemeinen Entspannung bei, sondern senkt auch die Herzfrequenz um etwa 11 Schläge pro Minute. Man erholt sich beim stricken viel schneller von den stressigen Situationen und reagiert viel weniger empfindlich darauf, die Reizbarkeit reduziert sich auf eine ganz natürliche Art und Weise. Stricken ist einfach perfekt als emotionale Entlastung nach einem anstrengenden Arbeitstag.

Kreativitätsförderung: 

   Letztendlich kann man nicht nur nach zuvor gezeichneten Muster und fertigen Anleitungen stricken, sondern man hat auch noch nahezu grenzenlose Möglichkeiten eigene einzigartige und wunderschöne Srick-Modelle entwerfen. Im wahrsten Sinne geschieht es sogar sehr oft im Lauf des Strickprozesses, das die eigenen Erwartungen weit übertroffen werden. Und das ist ein großartiges Training für die Entwicklung und Entfaltung eigener Kreativität und Fantasie.


Koordinationstraining: 

   Das Arbeite mit zwei dünnen Stricknadeln, die sich beim Stricken synchron bewegen müssen, verbessert spürbar die Koordiantion und die Feinmotorik. Und genau dieser Nebeneffekt beim Stricken kann völlig zurecht als vollwertiges Muskeltraining angesehen werden.


Stärkung des Selbtswertgefühls:

   Stricken wirkt sich auch auf das eigene Selbstwertgefühl sehr stärkend aus. Es ist immer wunderbar, sich das Ergebnis seines eigenes Werks nach dem Stricken anzuschauen, besondern dass, wenn das Ergebnis genau so aussieht, wie man es gerne sehen würde! Es bringt unheimlich viel Freude für diejenigen, die stricken und die das fertige Produkt erhalten, und für diejenigen, die das Stricken in ihrer Umgebung sehen. Denk nur an die Popularität von "Yarn bombing" - gestrickten Graffitis, bei denen Garn verwendet wird, um öffentliche Orte zu dekorieren, sie mit Freude zu füllen, Farbe und Wäre zu verleihen. Niemand kann dem Anblick eines gestrickte Busses oder Baumes widerstehen ohne zu lächeln. Man sollte natürlich seine Strickfertigkeiten stets und geduldug trainieren  - von nichts kommt nichts ;)

   Hol, also, die in deiner Schatztruhe vergessenen Stricknadeln und fange JETZT wieder mit dem Stricken an oder beginne mit dem Lernen, wenn du Stricken gerade jetzt für dich entdeckt hast.
   Du wirst dich viel besser fühlen und die Belohnung für deine Geduld und Fleiß in Form von DEINEN wundervollen Strickwerken sehr bald in deinen Händen haben.






ERHALTE ALS ERSTER ALLE NEUIGKEITEN!

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